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LKW Unfall auf der BAB 9 fordert Todesopfer

Am Dienstag, dem 11.11.14, erfolgte um 14.28 Uhr der Alarm für die Wehren aus Brehna, Glebitzsch und Renneritz. Auf den Piepsern stand das Stichwort „eingeklemmte Person“, was für die Kameraden stets eine besondere Herausforderung darstellt, geht es hier doch ganz konkret um die Rettung von Menschenleben.

In Höhe der Raststätte Köckern, Richtungsfahrbahn Berlin, bot sich den anrückenden Rettungskräften ein Bild der Zerstörung: vier LKW waren ineinander gekracht, wobei einer quer über alle Fahrbahnen ragte. Nachdem sich der Einsatzleiter einen Überblick über die Lage verschafft hatte, wurde außerdem die Feuerwehr Roitzsch nachalarmiert, um weitere Kräfte und schweres Rettungsgerät einsetzen zu können. Diese Einsatzfahrzeuge wurden über die Zufahrt zur Raststätte zur nördlichen Seite der Unfallfahrzeuge dirigiert.

Zwischenzeitlich konnten 2 LKW-Fahrer aus ihren zertrümmerten Fahrzeugen befreit und an den Rettungsdienst und den Notarzt übergeben werden. Für den Fahrer des kleineren LKW kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Der ebenfalls herbeigerufene Rettungshubschrauber kam nicht zum Einsatz. Den Kameraden der Feuerwehr Roitzsch oblag die Aufgabe, die getötete Person aus den Trümmern zu bergen. Auch hierfür musste schweres Gerät zum Einsatz gebracht werden.
Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten, die sich bis spät in die Nacht hinzogen, blieb die Richtungsfahrbahn Berlin gesperrt. Später wurde der Verkehr über die Zu- und Abfahrt der Raststätte geführt. Für die Unfallaufnahme der Polizei und die Bergung der Fahrzeuge unterstützten die Kameraden die Arbeiten mit entsprechender Beleuchtungs- u. Rettungstechnik. Erst gegen 3.40 Uhr war für die letzten Kameraden dieser Einsatz beendet, der einmal mehr nicht nur körperlichen Einsatz verlangte, sondern eine starke seelische Belastung darstellte.
Olmn. A.Berger

Letzte Änderung am 19.10.2015, 10:31 Uhr

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