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Inbetriebnahme einer Windkraftanlage

Inbetriebnahme einer 2,5 Megawatt-Windkraftanlage

Windkraftanlagen gehören in unserer Gegend ja schon länger zum Landschaftsbild. Doch die Anlage des brandenburgischen Energieunternehmens ENERTRAG AG, die hier im Windfeld Roitzsch-Brehna am 12.04.2012 - genau 14 Tage nach der 11. Brehnaer Wirtschaftskonferenz zur Energiewende in Betrieb genommen wurde - hat schon eine andere Dimension.
Mit 2,5 Megawatt erbringt sie - bei entsprechender Windkraft - mehr Leistung, als die vier zuerst errichteten Windkraftanlagen dieses Windfeldes zusammen genommen. Diese Größe ist auch zu sehen. Fährt man auf der B 100, so fällt schon auf, dass der neue Turm ein deutliches "Mehr" an Umfang und Höhe aufweisen kann. Doch so richtig deutlich werden die Größenverhältnisse erst bei Betrachtung aus der Luft.

Die Windkraftanlage vom Typ NORDEX N100 wurde auf der ehemaligen Bergbaukippe Freiheit III (vormals Grube Auguste Südfeld) in der von 170 Jahren Braunkohlenbergbau geprägten Region um Sandersdorf, Zscherndorf, Ramsin, Renneritz und Roitzsch/Brehna errichtet. Die Anlage ist 190 m hoch, der Rotordurchmesser beträgt 100 m. Ganze 8 Minuten wird der Aufzug mit dem Servicepersonal bis zur Kanzel benötigen.

Den obligatorischen Knopfdruck vollzogen Andy Grabner, Bürgermeister der Stadt Sandersdorf-Brehna, und Barbara Mosch, Ortsbürgermeisterin von Roitzsch in Anwesenheit des CDU-Landtagsabgeordneten Lars Jörn Zimmer, Enertragvorstand Werner Diwald sowie Jörg Hempel, Geschäftführer des Windkraftanlagen-Herstellers NORDEX und weiterer Gäste und Nachbarn.
Bürgermeister Andy Grabner hatte sich nachdrücklich auf der Konferenz in Brehna für die ENERGIE-Wende auch in unserer Region eingesetzt. Die Inbetriebsetzung der Anlage erfolgt zu den Klängen des Steigerliedes, gespielt vom Bergmannsorchester des Vereins Bitterfelder Bergleute.

Öffentlichkeits- und Pressearbeit
Letzte Änderung am 19.10.2015, 10:31 Uhr

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