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Brunnen (Brehna)

Motivbrunnen auf dem Brehnaer Markt, welcher an die Sage "Die Gans auf den Goldenen Eiern" erinnert, wurde vom Brehnaer Künstler und Bildhauer M. Weihe gestaltet und am 09.11.2000 eingeweiht.


Die Sage
"Die Gans auf den Goldenen Eiern"

Da, wo die Kellergewölbe der alten Burg Brehna am tiefsten sind, sitzt seit Alters her eine Gans und brütet goldene Eier. Wer das Nest findet, vorsichtig die Gans etwas anhebt und die goldenen Eier herausnimmt, der wird reich und glücklich sein bis ans Ende seiner Tage. Es ist nicht einfach.
Das Nest kann nur der finden, der den richtigen Zeitpunkt wählt, er soll gegen Mitternacht liegen, und auch die richtige Beschwörungsformel kennt. Wem es gelingt, drei Mal die Klosterkirche zu umrunden, ohne an den Schatz zu denken, dem wird sich der Zugang öffnen. Viele haben es bereits versucht, aber bisher ist es noch keinem gelungen, an die Eier heranzukommen. So sitzt auch heute noch die Gans auf ihren goldenen Eiern und wartet auf den, der sie ihr weg nimmt.


Die Sage in Versen
"Inschrift Notgeld"

Die Sage der "Gans auf den Goldenen Eiern" ist als Inschrift auf dem Notgeld, zu 10 Pfenning, der Stadt Brehna Juli 1921 und am Marktbrunnen wiederzufinden.

1. Sieh dieses Tier / o welcher Segen
2. Tät hiero goldne Eier legen.
3. Und nun berichtet uns die Mär
4. Das Tier schon längst beim Brüten wär.
5. Im Schoß der Erde tief verdeckt.
6. Da hält es seine Brut versteckt.
7. Wer tät die goldnen Eier finden.
8. Dem werden sie viel Glück verkünden.
9. Drum wirk und schaffe ohne Ruh
10. Die goldnen Eier findest du !

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