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"Schmidt"-Mühle (Brehna)

Die "Schmidt-Mühle" ist sein vielen Jahren ein Wahrzeichen der ehemaligen Stadt, heute Ortschaft Brehna. Wer die Mühle einst erbaute ist nicht genau bekannt. "1754 wurde der Windmüller Gottfried Wittig erwähnt. Für das Jahr 1844 ist Johann August Schmidt als Besitzer genannt." Die Mühle sei über 226 Jahre alt und über sechs Generationen Eigentum der Familie Schmidt gewesen.

1985 hat die Stadt Brehna die "Schmidt-Mühle", wie sie noch heute heißt, erworben. Es hatte sich nach dem Tod von Walter Schmidt, dem letzten Besitzer, keinen Nachfolger mehr gefunden.

Daraufhin wurde die Mühle 1986, nachdem sie in das Eigentum der Stadt übergegangen ist, restauriert. Der Rat der Stadt Brehna beschloss danach ein Mühlenmuseum und ein Café einzurichten. Obwohl laut Überlieferungen bereits Stühle und Tische angeschafft wurden, zog der Rat der Stadt Brehna 1989 die Baugenehmigung bei der Staatlichen Bauaufsicht Bitterfeld zurück.

1998 zerstörte ein Sturm einen Flügel an der Mühle. Durch das morsch gewordenen Holz, mussten 1999 alle Flügel abgenommen werden.
Im Juli 2010 konnten neue Flügel an der historischen Bockwindmühle angebracht werden und die "Schmidt-Mühle" zeigt sich seit dem wieder komplett.

Zum jetzigen Zeitpunkt, ist die "Schmidt-Mühle" nur von Außen zu besichtigen.
Tage der Mühlenöffnung werden im Amtsblatt "Der Lindenstein" bekannt gegeben.


Quelle:
Sabine Oszmer: Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Bd. 13, Landkreis Bitterfeld. Halle 2004.
Monika Kahsche, Katja Münchow: Die 7 Mühlen von Brehna. Ein Projekt des Heimat- und Geschichtsvereins Brehna e.V. Brehna 2002.

Iris Lademann: Artistische Meisterleistung und ein sicheres Auge. In: Mitteldeutsche Zeitung. Bitterfeld 07.07.2010.

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