Informationen von der Stadtverwaltung

Viele Grüße aus der Partnerstadt Semoy

Viele Grüße aus der Partnerstadt Semoy

Lieber Bernd Hubert,

liebe Mitglieder der Arbeitsgruppe Städtepartnerschaft, liebe Freunde aus Brehna,

Ich bedanke mich ganz herzlich für eure lieben Grüße. Auch ich wünsche Euch ein sehr gutes Jahr 2020, ein erfolgreiches Jahr, eine gute Gesundheit und eine rege Aktivität für unsere Städtepartnerschaft.
Nochmals herzlichen Dank für den Empfang im vergangenen Juni.
Wir haben viel gelernt über Katharina von Bora und über die wunderschöne Lutherstadt Wittenberg!
Es waren wieder schöne Momente geteilter Freundschaft.
Ich freue mich ebenfalls über die Projekte der Grundschule. Wir werden den Austausch in diesem Sinne unterstützen, denn nur durch die Jugend kann unsere Städtepartnerschaft bestehen bleiben.
Wir teilen die gemeinsame Überzeugung ein starkes und solitäres Europa zu schaffen. Ein Europa für den Frieden.
Ich freue mich auch, Euch im Mai in Semoy empfangen zu können, um den 25. Jahrestag unserer Städtepartnerschaft zu feiern. Wir werden dann die Gelegenheit haben, gemeinsam über diese Projekte sprechen zu können. Ich wünsche Euch allen, sowie auch Euren Angehörigen, ein schönes und glückliches neues Jahr.
Es lebe die Freundschaft zwischen Brehna und Semoy

Mit freundlichen Grüßen,
Laurent Baude
Bürgermeister von Semoy

 

 

 

 

 

 

 

 

© Stefanie Rückauf E-Mail

25 Jahre Städtepartnerschaft Semoy -Stadt Brehna

25 Jahre Städtepartnerschaft Semoy -Stadt Brehna

Dieses Jubiläumstreffen findet in der Zeit vom 01. bis 03. Mai in Semoy statt. Eine Delegation wird von der Arbeitsgruppe Städtepartnerschaft zusammengestellt. Angesprochen sind die Bürgermeister, Ratsmitglieder, Aktive und Interessierte Bürger für die Städtepartnerschaft, sowie Schüler der Sekundarschule Roitzsch und Ballettkinder der Gruppe Yvonne Ecke. Wir fahren mit dem Bus. Reisebeginn ist der 30.04. 2020 05.00Uhr ab Rathaus Brehna.

Im Anschluss lesen Sie das Programm:

  • Donnerstag 30.04. in Semoy ca. 20.00 Uhr: Empfang der Delegation
  • Freitag 01. Mai später Vormittag Feier zum 25. Geburtstag unserer StädtepartnerschaftMittag und Nachmittag frei in den Familien
  • Samstag 2. Mai wir fahren um 8 Uhr 30 mit einem französischen Buszur Besichtigung einer Schokoladenfabrik nach Contres
    • dann zum Picknick in Cheverny
    • zur Besichtigung des Schlosses, den Gärten und der Ausstellung " Tintin (Comic Ausstellung (Hergé) Tim und Struppi) und Moulinsart"
    • zum Konzert in Semoy mit der Gruppe von Danielle Queniou
    • gemeinsames Abendessen
  • Die Rückreise beginnt am Sonntag, dem 03. Mai früh. Auf Wunsch der Mehrheit der Teilnehmer kann auf der Rücktour ein kleiner touristischer Zwischenstopp gemacht werden.

Es entsteht für jeden ein bezahlbarer Unkostenbeitrag (je Erwachsener 120€, je Kind/Jugendlicher 70€) für die Fahrt- und andere gemeinsame Kosten.

Die Stadt unterstützt finanziell die Treffen der Städtepartnerschaft in Semoy und Brehna. Zusätzlich werden Fördergelder beantragt.

Die Verständigung während der Treffen

Jedes Programm einer Begegnung wird von den jeweils Organisierenden zweisprachig vorbereitet. Für die individuelle Verständigung gibt es viele Möglichkeiten.

Interessenbekundung und Anmeldung

Für die Reise sind bereits mehr als 25 Anmeldungen registriert. Weitere Informationen geben Ihnen die Mitglieder der AG Städtepartnerschaft, auch in den Vereinen, im Stadt- und Ortschaftsrat sowie über Peter Nitz Tel. 48780 und Marina Gold Tel.: 48496. Sie nehmen auch die Anmeldungen entgegen.

800 Jahre Stadt Brehna, Umzug und Spiele auf dem Schützenplatz

Übrigens: Gern können alle Interessierten, insbesondere diejenigen, die an früheren Austauschen der Städtepartnerschaft teilgenommen haben, mit uns zum Jubiläumsfest 800 Jahre Brehna am Umzug teilnehmen und unter anderem auf dem Schützenplatz Boules spielen und französische Delikatessen probieren.

Historie

Die Stadträte der Commune de Semoy und der Stadt Brehna erarbeiteten eine Städtepartnerschaftsvereinbarung die am 07.10.1995 in Brehna und 1996 in Semoy vor der Bevölkerung unterzeichnet wurden. Diese Vereinbarung besiegelt den Wunsch einer engen Verbundenheit beider Kommunen durch den Austausch von Schülern, Jugendlichen, Vereinen, Familien Rentnern, Interessengruppen sowie durch den Austausch von Kultur und von Erfahrungen kommunaler Gegebenheiten.

Die Vereinbarung hat bis heute ihre Gültigkeit, sie ist von den nachfolgenden Bürgermeistern Wolfgang Biedermann, Bernd Hubert und Laurent Baude mit erneuter Unterzeichnung anerkannt worden.

In beiden Kommunen bildete sich eine Arbeitsgruppe mit jeweils einen Präsidenten oder einer Präsidentin. Beide Gruppen kümmern sich mit vielen Interessierten demokratisch bis heute um die Belange der Städtepartnerschaft im Ehrenamt.

Gudrun Weise
Arbeitsgruppe Städtepartnerschaft Semoy

 

 

 

 

 

 

 

 

© Stefanie Rückauf E-Mail

Auf den Pfaden bedeutender historischer Frauen unserer Region

Auf den Pfaden bedeutender historischer Frauen unserer Region

Jeanne d'Arc (Region Centre) - Katharina von Bora (Sachsen Anhalt)

Unser diesjähriges Treffen mit unseren französischen Freunden aus Semoy zu Himmelfahrt in Brehna ist nun schon seit drei Wochen Geschichte. Drei Tage intensives Leben und Erleben war von 17 Personen in Brehna lange geplant und mit den aufnehmenden Familien organisiert worden. Beeindruckende Erlebnisse sind für uns hier, besonders jedoch für unsere Gäste geblieben. Zu unserem gemeinsamen Abend im festlich geschmückten Kultur- und Sportzentrum Brehna erfuhren wir vom Bürgermeister aus Semoy in ganz klaren Worten zusammenfassend die Impressionen und Gedanken zu dem Treffen und dem Thema bedeutender Frauen unserer Regionen. Es ist also eine Sicht von außen auf uns, auf unsere Region und auf unser Land. Im kommenden Lindenstein werden wir Ihnen über die drei intensiven Tage mehr berichten!

Gudrun Weise
Im Namen der Arbeitsgruppe Städtepartnerschaft Semoy-Brehna

 

Hier die Rede von Laurent Baude, Bürgermeister der Commune de Semoy (F)

Lieber Bernd Hubert, lieber Leopold, liebe Freunde aus Brehna,

Unsere Partnerschaft ist eine Geschichte der Freundschaft. Deshalb möchte ich zunächst einen Gedanken für diejenigen haben, die gestorben sind und die, die heute nicht hier sein können.

Vielen Dank für Ihren herzlichen Empfang. Jedes Mal entdecken wir mit euch eine neue Region die uns ein bisschen mehr von Ihrer Geschichte erzählt.

Der gestrige Besuch in Wittenberg war sehr interessant, mit einem Stadtführer, der uns begeistert hat. Wittenberg ist eine Stadt voller Geschichte und Kultur. Es war für uns sehr wichtig ein wenig besser das Leben des Martin Luther und Wittenberg, dem Geburtsort des Protestantismus, zu kennen.

Sehr interessant war auch das diesjährige Thema: das Leben der Jeanne d'Arc und der Katharina von Bora: Zunächst verstehen wir, dass dies eine Zeit war, in der die Völker Europas noch Krieg führten, während Europa nun seit drei viertel Jahrhundert in Frieden lebt.

Dann bringt uns das Leben der Jeanne d'Arc und der Katharina von Bora auch auf die Frage der Frauen in der Geschichte und ihre Emanzipation zurück. Katharina Von Bora ist eine mutige Frau, die uns in das moderne Zeitalter einführt. Die Geschichte der Jeanne d'Arc ist komplizierter. Sie lebte am Ende des Mittelalters während eines ununterbrochenen 116 Jahre langen Krieges, Krieg mit den Engländern, aber auch Bürgerkrieg und Bruderkrieg um die Krone des Königreichs Frankreich. Jeanne d'Arc ist mit der Befreiung von Orleans zu einem Mythos geworden, zu einer Legende, und wie jede Legende wird es selbst für Historiker kompliziert, Realität und Imaginäres zu unterscheiden. Es wird viele andere berühmte Frauen in der Geschichte Frankreichs geben, während der Revolution von 1789, der Pariser Kommune, den Weltkriegen oder auf dem Gebiet der Wissenschaften. Aber der Weg zur Gleichstellung der Frauen ist noch lang.

In dieser Hinsicht ist Deutschland ein wenig voraus, denn in Frankreich haben die Frauen das Wahlrecht erst seit 1944, während sie es in Deutschland schon seit 1918 haben und wir hatten noch nie eine Frau an der Führung des Landes.

Wir haben in Frankreich ein sehr schönes Lied von Jean Ferrat mit dem Titel "Die Frau ist die Zukunft des Mannes".

Wenn ihr das nächste Mal nach Semoy kommt, werden wir euch unsere neuesten Errungenschaften zeigen, denn ich denke, es ist wichtig zu sehen, wie sich unsere Gemeinden entwickeln, auch im interkommunalen, in der Metropole Orleans sowie in Sandersdorf-Brehna.

Ich für meinen Teil war beeindruckt von der Entwicklung der Solarenergie Photovoltaik um Brehna.

Vielen Dank für die guten gemeinsamen Zeiten. Vielen Dank an die Arbeitsgruppen der Städtepartnerschaft. Zu einer Zeit, wo die Europäische Union einige Schwierigkeiten kennt, wo sich nur wenige Wähler an den Europawahlen beteiligt haben ist es für uns wichtig, die Bande der Partnerschaft zu stärken und auch weiterhin „Hand in Hand“ zu arbeiten.

Laurent Baude, Bürgermeister der Commune de Semoy

© Stefanie Rückauf E-Mail

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Dynamik seit über 20 Jahren

News Allgemein

Städtepartnerschaft: Wirtschaftliche Entwicklung in Sandersdorf-Brehna war Thema des Treffens mit Freunden aus Semoy

Mit der Errichtung eine Tankstelle des französischen Unternehmens AS 24 begann die Geschichte der Partnerschaft mit Semoy. Noch heute steht die Tankstelle im Gewerbegebiet im Ortsteil Brehna. Wie sich dieses seitdem entwickelt hat, davon überzeugten sich die französischen Gäste während des Treffens zu Himmelfahrt. Bei einer Rundfahrt lernten die Gäste und interessierte Gastgeber einige Betriebe kennen, die sich niedergelassen haben. Leopold Böhm, langjähriger Bürgermeister und somit Begleiter vieler Ansiedlungen, konnte interessante Fakten vermitteln und auch die eine oder andere Geschichte erzählen, die mit mancher Ansiedlung verbunden war. Von außen teilweise recht unscheinbar haben sich hochkarätige Unternehmen angesiedelt, die nicht nur den regionalen Markt bedienen sondern international tätig sind. Über die Ansiedlungen im Ortsteil Sandersdorf informierte Sabine Montag. So lernten die Gäste auch den Ortsteil kennen, von dem aus die Geschicke der Stadt gelenkt werden. Die Entwicklung der Verwaltungsstrukturen wird von den Gästen interessiert beobachtet, weil diese so in Frankreich nicht existiert.
Mehrfach waren Jugendliche aus Semoy in den ansässigen Unternehmen als Praktikanten tätig, lernten dabei den deutschen Arbeitsalltag kennen und verbesserten ihre Sprachkenntnisse.
Bemerkenswert ist in jedem Fall die Entwicklung der Orte von landwirtschaftlich geprägten Siedlungen zu Ortschaften in denen nicht nur gewohnt werden kann, sondern die auch eine Vielzahl von Arbeitsplätzen bieten. Die vielfältige Unterstützung durch zahlreiche Unternehmen ermöglicht ein reichhaltiges kulturelles Leben in den Ortschaften.
Arbeitsgruppe Städtepartnerschaft

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Erlebnisreiche Tage zu Himmelfahrt

Impressionen vom Städtepartnerschaftstreffen zu Himmelfahrt 2015

Erlebnisreiche Tage zu Himmelfahrt - Freunde aus Frankreich besuchten Brehna

„20 Jahre Partnerschaft und 20 Jahre Entwicklung in Brehna und Sachsen-Anhalt“

In freudiger Erwartung der Gäste aus Frankreich versammelten sich die Gastgeber am Himmelfahrtstag im Brehnaer Kultur- und Sportzentrum. Nachdem es hieß, der Bus sei von der Autobahn abgefahren verging ungewöhnlich viel Zeit. Als er dann eintraf, wussten wir warum, festlich geschmückt zum 20-jährigen Jubiläum der Partnerschaft stiegen gut gelaunte Gäste mit viel Hallo und Freude aus. Bekannte fielen sich in die Arme, andere schauten neugierig und ließen sich von der herzlichen Atmosphäre anstecken. Nach einem kleinen Begrüßungstrunk verbrachten die Freunde den Nachmittag in den Familien. Viele taten sich zusammen und machten einen Ausflug in die Umgebung.
Erster Höhepunkt am Freitag war die Einweihung des „Semoy-Weges“ im Ortsteil Brehna; nicht nur Gäste und Gastgeber waren dabei, auch Einwohner der Stadt hatten sich eingefunden. In Anwesenheit der stellvertretenden Bürgermeisterin Sabine Montag und Stadträtin Frau Beyer wurde, begleitet von Salutschüssen des Schützenvereins, das Straßenschild von zwei Jugendlichen enthüllt. Der Brehnaer Chor sorgte für den kulturellen Rahmen unter anderem mit einem zweisprachigen Kanon. Ortsbürgermeister Bernd Hubert hob in einer kurzen Ansprache die Bedeutung der Partnerschaft hervor und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass diese noch möglichst lange bestehen möge. 
Die Abendveranstaltung stand im Zeichen des Jubiläums. Wegbegleiter und frühere Gastgeber verlebten einen unterhaltsamen Abend. In den Fotoalben vergangener Treffen wurde immer wieder geblättert, „wie die Zeit vergeht“, war häufig zu hören. Die Ausstellung „Deja-vu“ des Institut Francais zeigte dazu französische Momente in Sachsen-Anhalt. Semoys Bürgermeister Laurent Baude blickte in seiner Ansprache zurück auf den Beginn der Partnerschaft und würdigte die Lebendigkeit des Austausches zwischen den Städten.
Die Landeshauptstadt Magdeburg war am nächsten Tag Ziel der gemeinsamen Exkursion. Am Wasserstraßenkreuz war das Staunen über die ingenieurtechnischen Leistungen groß. Wie an vielen Stellen im Land wurde die Infrastruktur in den letzten 20 Jahren modernisiert und ausgebaut. Das moderne Stadtzentrum hat sein Gesicht ebenfalls positiv verändert, auch wenn kriegsbedingt altstädtisches Flair nicht mehr vorhanden ist.
Sonntagmorgen war schon wieder Zeit zum Abschied nehmen. Gastgeschenke verstauen, Gruppenbild machen, Küsschen links, Küsschen rechts, „au revoir“ - auf Wiedersehen -, la année prochaine - bis nächstes Jahr -. Pünktlich setzte sich der Bus in Bewegung, stand doch eine lange Fahrt vor unseren Freunden, die unterwegs die Gedenkstätte Buchenwald besuchten. Einige Jugendliche werden sich schon im Sommer wiedersehen zum Jugendtreffen in Frankreich.

Danke den Helfern - Land und DFJW unterstützen die Partnerschaft

Wie jedes Treffen war die Durchführung nur mit Unterstützung vieler Helfer durchführbar. Zu viele sind es, um alle aufzuzählen, Ihnen gilt der Dank der Arbeitsgruppe. Das Land Sachsen-Anhalt und das Deutsch-Französische Jugendwerk ermöglichten mit ihrer Unterstützung die Durchführung einer lebhaften und interessanten Begegnung.
AG Städtepartnerschaft

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Erlebnisreiche Tage zu Himmelfahrt - Freunde aus Frankreich besuchten Brehna
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Städtepartnerschaft schuf sichtbare Zeichen

Bild im Anglerheim Brehna

Sichtbare Zeichen städtepartnerschaftlicher Anliegen entstanden durch Kinder, Jugendliche und Erwachsene, im Rahmen unserer Begegnungen und mit Hilfe vieler Unterstützer!

Städtepartnerschaften stehen für Freundschaften. Echte Freundschaften verhindern Intoleranz, Vorurteile, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus. Freundschaften sind eine sichere Grundlage des friedlichen Zusammenlebens, des Verstehens, für Frieden. Freunde und Begleiter von Städtepartnerschaften stehen dazu, wir auch.
Seit 20 Jahre organisieren wir zwei große Treffen im Jahr, verbunden mit von uns gewählten Themen, nach denen sich die Programme nach und nach entwickeln. Alle Teilnehmer bemühen sich, unsere wichtigen Anliegen in beiden Partnerstädten sichtbar zu machen. Diese Arbeit achten wir und wir sind stolz darauf! Sie ist für uns alle und für die Gesellschaft wichtig!
Für die Öffentlichkeit entstanden Bilder, zu den aus aller Welt aufgeschriebenen Märchen der Brüder Grimm (einzeln und zusammengefügt), das Acrylbild „Seerosen auf den Teichen von Semoy und Brehna“ sowie 3 schwimmende Entenhäuschen mit bemalten Dächern. Wir sagen den Künstlern Dr. Stefan Krippner Halle (S.), Margrit und Werner Münch (Heideloh) sowie Margot Wolf Halle (S.) Danke. Ohne ihre Hilfe wären diese Ergebnisse trotz der Hilfe vieler Anderer nicht entstanden. Die Ergebnisse werden zu sehen sein in Brehna, Sandersdorf-Brehna und in Semoy.
AG Städtepartnerschaft
Semoy-Brehna

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Schöne Sommertage in Frankreich

Schöne Sommertage in Frankreich - Städtepartnerschaft

Jugendliche aus vielen Orten waren dabei

Alles Schöne hat leider auch ein Ende, wie die diesjährige Jugendbegegnung unserer Städtepartnerschaft in Semoy. Jugendliche aus Brehna, Petersroda, Roitzsch, Sandersdorf, Zscherndorf und Friedersdorf machten sich unter Begleitung von Andreas Richter auf die lange aber fröhliche Reise.

Fitness und Ausdauer waren diesmal an der Tagesordnung, denn das Thema lautete „Entdeckung neuer Sportarten“. Nach einem ordentlichen Frühstück ging es los. Den Vormittag verbrachten wir im Kulturzentrum. Neben Spielen zum gegenseitigen Kennenlernen konnten wir uns künstlerisch betätigen. Zum Thema „ 50 Jahre Elysee Vertrag – 50 Jahre Deutsch-Französische Freundschaft“ haben wir Straßenschilder entworfen. Mit Stiften, Pinsel und Farbe bewaffnet legten wir los. Am Ende der Woche hatte jede Gruppe ein bunt gestaltetes Plakat entworfen, welche an den Ortseingängen Semoys angebracht werden.

Am Nachmittag hieß es dann „Sport frei“. Neben Zumba tanzen, lernten wir viele neue Sportarten wie Flagball, Kinball oder Tchoukball kennen. Wie die Namen schon sagen, sind es alles Ballspiele mit zwei Teams die gegeneinander antreten. Das Ziel bei Kinball ist es, einen großen Ball so gut wie möglich vom anderen Team wegzuschießen. Wenn er auf dem Boden aufkommt ohne vom gegnerischen Team gefangen zu werden, erhält man einen  Punkt. Bei Flagball musste man, so ähnlich wie im Handball, auf ein Tor schießen. Abspielen war hier sehr wichtig, denn man durfte nur drei Schritte laufen.

Der letzte Tag bewies dann, wer die sportlichste Mannschaft war. Jede Gruppe hatte im Laufe der Woche ein eigenes, neues Sportspiel kreiert, welches schließlich zur Olympiade vorgestellt wurde. Dann hieß es „alles oder nichts“. Auch die Abende waren mit vielen Aktionen gespickt wie z.B. Bowling, einem Quiz über unsere Städtepartnerschaft oder die Abschiedsparty nach dem Motto „Zeig mir dein Klischee und ich sage dir wer du bist“. Nicht zu vergessen ist auch unser Tagesausflug in den Centerpark, ein sehr großes Spaßbad mit vielen Rutschen, Außenbecken, Strömungskanal und allem was das Herz begehrt. So endete eine unvergesslich tolle Woche in Semoy.

Die Stadt Sandersdorf-Brehna und das Deutsch-französische Jugendwerk unterstützen die Durchführung der Begegnung auch in diesem Jahr. Viele neue Freundschaften entwickelten sich, wodurch der Abschied umso schwerer fiel. Dem nächsten Treffen im Jahr 2014 wird schon mit Freude entgegengefiebert.
Bis dann - à bientôt.
Anne Winzer, Städtepartnerschaft

Partnerschaften der Stadt Sandersdorf-Brehna

Die Stadt Sandersdorf-Brehna und einzelne ihrer Ortschaften haben folgende Partnerschaften und Patenschaften:

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Städtepartnerschaft als bereichernde Erfahrung

Ginkgo-Baum -Brehna- Semoy 2012- ein gemeinsames Werk
Brehnaer teilten künstlerische Talente - begeistert von französischer Gastfreundschaft


„Partageons – lasst uns teilen“, wenn man diesen Appell im Kontext des Zusammenwachsen eines geeinten Europa ausspricht, werden viele Menschen in Deutschland vor allem an die Finanzkrise etlicher Staaten und an geleistete Finanztransfers zur Euro-Stabilisierung denken. Dass Teilen auch auf einer ganz anderen Ebene möglich ist und dass Partnerschaft in Europa eine bereichernden Erfahrung ist, konnte eine Gruppe von Bürgern aus Brehna in diesen Tagen in Frankreich erfahren. Dass Treffen mit den französischen Partnern im Rahmen der Städtepartnerschaft Brehna – Semoy, in der das Zusammenwachsen Europas auf kommunaler Ebene gelebt wird, war von solcher Gastfreundschaft und Herzlichkeit geprägt, dass sich die Brehnaer jetzt schon wieder auf die nächste Begegnung freuen.

Die Städtepartnerschaft von Brehna mit Semoy, einer Gemeinde in der Nähe der Stadt Orleans, besteht nun schon über 15 Jahre und die jährlichen Begegnungen von Jugendlichen und Erwachsenen aus den beiden Städten sind der Motor dieser Partnerschaft. Das Motto der diesjährigen Begegnung lautete im vollen Wortlaut „Lasst uns unsere künstlerischen Talente teilen“ und ein Schwerpunkt was das gemeinsame künstlerische Schaffen.

So waren in der Brehnaer Reisegruppe einige heimische Künstler, die ihre Kunst im Kulturzentrum von Semoy zeigten, und ebenso zeigten die Gastgeber ihre künstlerischen Talente. Jeder Teilnehmer konnte unter Anleitung selbst ein kleines Kunstwerk erschaffen. Es entstanden Linolschnitte, Klöppelarbeiten, Patchworkarbeiten, Enkaustik-Kunst, Malerei zu bekannten Märchenmotiven, Kartonagearbeiten und Schriftmalerei, was viel Spaß machte.

Bei einer Exkursion konnten sich die Brehnaer auch mit technischen Meisterleistungen, Architektur und traditionsreichem künstlerisches Schaffen im Departement Orleans vertraut machen. Beeindruckt schlenderten die Brehnaer mit den französischen Freunden über die die Kanalbrücke bei Briare, eine Konstruktion von 1890, die bis heute das Überqueren der Loire per Schiff ermöglicht, und besichtigen die wunderschöne Kirche am Ort, die mit zahlreichen Mosaiken ausgestattet ist. Ebenso begeisterten die Herstellung von Fayencen im traditions¬reichen Werk von Gien sowie die Anlage und Architektur des Chateau Sully sur Loire.

Den Abschluss –vielleicht auch den Höhepunkt der Begegnung – bildete ein gemeinsamer Abend in einem Landgasthof. Zwischen den Gängen gab es viel Gelegenheit zu Gespräch und Austausch bis schließlich zwei Life- Musikanten die zwischen den Tischen umhergingen und spielten Gäste wie Gastgeber mit ihrer Kunst in den Bann zogen. Der gesamte Abend wurde ein einzigartiges Kulturerlebnis. „Wir kamen als Gäste und verabschiedeten uns von vielen Freunden, die wir gerne wiedersehen“, formulierten Teilnehmer bei der Rückfahrt. Das von der Arbeitsgruppe Städtepartnerschaft vorbereitete Treffen wurde als voller Erfolg gewertet. Ein Teilnehmer aus Brehna drückte es in einem Reim aus: „Wir haben gegessen, gelacht und gesungen, der Abend war, wie immer, gelungen. Man unterhielt sich mit Händen und Beinen, der Abschied war schwer, man musste auch weinen. Die Tage in Semoy vergessen wir nie, wir sagen Dank und merci.“

Die Begegnung wurde vom Land Sachsen-Anhalt und der Stadt Sandersdorf-Brehna finanziell unterstützt.

Winfried Weber


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Fest der Toleranz in Brehna war großer Erfolg

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3 Tage lang hat die evangelische Kirchengemeinde Brehna dafür gesorgt, dass beim Fest der Toleranz vom 10. – 12. Mai 2013, dem 10-jährigen Jubiläum der Autobahnkirche Brehna, Jung und Alt viel Freude beim Spielen und den musikalischen Darbietungen hatten.
Am Freitag boten 7 Musiker (Hans-Peter Nestler und Gattin, Dresden; Christine & Klaus-Peter Lehmann, Weißenfels; Kurt Städel, Landsberg; Hans Roßdeutscher, Roßlau; Gunter Ecke, Brehna) mit ihren niedlichen Drehorgeln, einer Klarinette und dem Keyboard von Frühlingsliedern über klassische Musik bis zum Jazz eine große Bandbreite Ihres Könnens, die von Herrn Nestler gesanglich begleitet wurde. Die Kirche war gut besucht und der Spendenerlös wird zur Sanierung der großen 1835 von F. W. Wäldner gebauten Orgel eingesetzt.
Danach konnten die Besucher beim Abend der Begegnung im Zelt vor der Kirche bei Musik und guter Laune einen außergewöhnlicher Abend genießen. Auch die aus Frankreich, im Rahmen des 17. Treffens der Städtepartnerschaft Brehna-Semoy, angereisten Gäste erlebten einmal mehr die herzliche Gastfreundschaft der Brehnaer.
Beim Gedankenaustausch zum „50. Jahrestages des Elysee`-Vertrages“ am Samstag zeigte sich, dass auch die jahrelange Städtepartnerschaft zwischen Brehna und Semoy das gegenseitige Verständnis für die Menschen in den beiden Kommunen sehr gefördert hat, ja es sind in dieser Zeit viele freundschaftliche Beziehungen zwischen den Familien gewachsen.
Danach begann um die Kirche herum ein buntes Fest mit Kindereisenbahn, Losbude und vielem mehr. Großen persönlichen Einsatz zeigten die Mitglieder der Vereine: Der Förderverein Stadt- und Klosterkirche Brehna war mit einem opulenten Kuchenbüffet, für das ganz viele Frauen köstliche Kuchen gebacken hatten, vertreten. Frau Wolf zeigte Maltechnik im Enkaustik-Stil. Der TSV Blau-Weiß Brehna hatte eine große Hüpfburg mitgebracht und sorgte auch für die Versorgung mit kalten Getränken. Interessante Spiele und ein historisches Glücksrad hatte der Heimat- und Geschichtsverein Brehna mitgebracht. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Brehna zeigten vor der Kirche ihre Technik. Und die Brehnaer Schützengilde ehrte den Schützenkönig 2013 mit Ehrensalut.

Den Höhepunkt des Festes stellte der Ökumenische Festgottesdienst anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Autobahnkirche Brehna dar. Pfarrer Gaus teilte mit, dass Besucher und Pilger aus vielen Ländern in dieser Zeit unsere Kirche besucht und die Gelegenheit zum Innehalten für eine kleine Weile aus der Hektik des Alltags genutzt haben. Auch die Anstrengungen der Kirchengemeinde zum Erhalt der Kirche erwähnte er. Ohne die vielfältige Hilfe wäre dies nicht zu schaffen gewesen. Wir danken den Vielen, die daran bisher beteiligt waren, ob mit körperlichem Einsatz oder durch die Gabe von Spenden und Fördermitteln. Sie alle hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen.
Propst Siegfried Kasparick stellte in seiner Predigt das Wort von Jesus Christus: „Ich lebe und ihr sollt auch leben.“ dem Spruch: „Leben und leben lassen.“ gegenüber und machte damit klar, dass wir alle Verantwortung füreinander tragen, wenn unser Leben gelingen soll. Für die musikalische Begleitung sorgten die „Bläsergruppe Spören“, die Sänger der Chorgemeinschaft Brehna und des neuapostolischen Chores.
Die Pflanzung einer Elsbeere, dem Lieblingsbaum von Katharina von Bora, bildete den feierlichen Abschluss des Gottesdienstes. Viele Kinder und Erwachsene sorgten dafür, dass der Baum genug Wasser und Erde zum Anwachsen bekam. Dankenswerterweise wurde die Elsbeere von der Baumschule Kindler, Brehna gesponsert.

Ein weiterer Höhepunkt am Abend war das gemeinsame Chorkonzert von 5 Chören aus der Region. Die Chorgemeinschaft Brehna, geleitet von Gunter Ecke; der Chor der Neuapostolischen Kirche, geleitet von Klaus Große; die Chorgemeinschaft Pohritzsch, geleitet von Henry Melle; der gemischten Chor Sandersdorf-Wolfen geleitet von Klaus Männel und der Frauenchor Landsberg geleitet von Brigitte Götter. Die Idee dazu hatte Gunter Ecke, der auch die Regie übernahm. Die Chöre sangen gemeinsame Lieder. Aber auch die wunderschönen Lieder der einzelnen Chöre bereiteten nicht nur den Beteiligten große Freude, sondern erfreuten die Besucher in der vollbesetzten Kirche. Dies zeigte wieder einmal, wie wichtig die Pflege des Gesanges für den Einzelnen, für das Liedgut und für die Zuhörer ist. Solche Live-Erlebnisse, die mangels fehlender Mittel nicht mehr von vielen Menschen genossen werden können, gehören zu unserer Kultur und sind nicht durch die elektronischen Medien zu ersetzen.
Am Abend konnte im Zelt nochmals Live-Musik, diesmal mit der Band „PlanZwoo“ genossen werden. Für die gastronomische Betreuung sorgte das Weingut Seeliger aus Beuditz bei Naumburg mit erlesenen Weinen und die Zscherndorfer Angler boten frisch geräucherte Forellen an; - die Angebotspalette der Speisen reichte von Herzhaftem bis zu Süßigkeiten.

Der Sonntag, am Muttertag, begann mit einem Frühstück für alle Frauen. Nach einer Andacht an der am Vortag gepflanzten Elsbeere, gab es ein reichliches Frühstück im liebevoll geschmückten „Katharinum“ der Kirche. Die Projektgruppe der evangelischen Frauen Mitteldeutschlands beschäftigte sich mit dem Leben „Katharina von Bora“, Luthers Ehefrau, die im Brehnaer Kloster als Kind war. Pfarrerin Bettina Lampadius-Gaube schlüpfte in die Rolle der Katharina und stellte sich den Fragen von Angelika Beuchel. Es war ein Genuss, diesem Disput zuzuschauen, wobei deutlich wurde, welche Schaffenskraft und Energie eine Frau, noch dazu eine entlaufene Nonne, aufwenden musste, um das Leben zu meistern.
Danach gratulierten die Kindergartenkinder aus Brehna mit einem kleinen Programm den Muttis. Ach die Tänzerinnen des Roitzscher Karnevalsvereins, insbesondere Ronja Frohberg als Tanzmariechen, erfreuten mit ihren gekonnten Tanzdarbietungen. Marko Roye überreichte einen bunten, musikalischen Blumenstrauß zum Muttertag und wurde dabei unterstützt von den Musikern der Band „Sax & Fun“. Die begeisterten Besucher sparten nicht mit Applaus für die großen und kleinen Künstler. Eine freudige, ausgelassene Stimmung breitete sich aus, auch weil durch die Frauen der Kirchengemeinde, die für ein köstliches Kuchenbüffet sorgten, der Tag weiter versüßt wurde.
Auch der Reit- und Fahrverein Brehna bot mit zwei Kutschen Fahrten an, die gerne genutzt wurden. So konnte Brehna mal aus einer anderen Perspektive genossen werden. Leider beendeten die aufkommenden Regenschauer dieses Vergnügen.
Nach eine kurzen Mittagspause erfreute die „Big-Band Wolfen“ unter der Leitung von Gunter Ecke die Besucher im Zelt mit flotter Musik, Gesangssolist war Marko Roye.
Herr Daum bot wieder Kirchenführungen an, die gern angenommen wurden, weil auch eine Turmbesichtigung dabei war.

Die Ausrichter der evangelische Kirchengemeinde Brehna bedanken sich bei allen, die an der Vorbereitung und Durchführung des Festes aktiv mitgewirkt haben, insbesondere auch bei der Stadtverwaltung Sandersdorf-Brehna, deren fleißige Helfer den Aufbau des Zeltes, der Bühnen und der Hütten durchführten; nicht vergessen werden sollen auch die Musiker, die Sänger, die Kinder, die Jugendlichen und die Projektgruppe der evangelischen Frauen und deren Helfer, die das Frauenfrühstück vorbereiteten. Gedankt sei auch allen fleißigen Kuchenbäckerinnen und den Frauen, die an den Ständen bedienten.
Ein Dankeschön auch an die Besucher aus Nah und Fern, die mit ihren Spenden zu beitrugen, dass der Grundstock für die Orgelsanierung gelegt werden konnte.
Wir freuen uns, dass das Fest eine solch gute Resonanz gefunden hat.
i.A. der Kirchengemeinde Brehna, A. Schlesinger