Ortschaft Sandersdorf

Sandersdorf
Sandersdorf liegt im Westen der Stadt Bitterfeld-Wolfen und wurde im Jahr 1373 zum ersten Mal in den Urkunden des Klosters Brehna erwähnt. Von den Eindrücken einer über 800 Jahre alten Siedlung ist nichts mehr übriggeblieben. Sandersdorf liegt an der Bundesstraße 183 und nahe der BAB 9 Nürnberg-Berlin.

Die heutige Stadt Sandersdorf-Brehna verfügt über ein breitgefächertes Bildungs- und Betreuungsangebot (3 Grundschulen, 3 Horte, 6 Kintergaesstätten, 3 Seniorenpflegeheime in freier Trägerschaft). Mehrere Sportplätze (einer davon mit wetterfestem Kunststoffrasen, 400 Meter Kunststoffbahnen), Kegel- und Bowlingbahn, die neue Sporthalle sowie das zur Ballsporthalle umgebaute Freizeitzentrum und mehrere Mehrzweckhallen ermöglichen eine großzügige Freizeitgestaltung. Genannt sei auch das Strandbad mit seiner hervorzuhebenden Wasserqualität. Es ist ein beliebtes Ziel für Dauercamper, Tauchsportler und viele andere Badegäste. Die Struktur des Ortes unterteilt sich in den eigentlichen Dorfkern, die Siedlungen und die beiden Neubaugebiete der 60er und 70er Jahre.

Die inzwischen vollkommen rekonstruierte alte Siedlung bietet wie die beiden neueren Wohnsiedlungen "Am Wäldchen" und "An der Richard" eher einen idyllischen, ländlichen Anblick. Inzwischen sind die Erschließungsarbeiten für eine weitere Siedlung im vollen Gange. Durch seine geographische Lage war Sandersdorf nie so von der chemischen Großindustrie belastet wie die Kreisstadt Bitterfeld selbst und ist somit ein relativ beliebter Wohnstandort. Parallel zur Wohnbebauung ist auch der Straßenbau weit vorangeschritten, so dass besonders bei der Gestaltung der Siedlungen das Niveau der alten Bundesländer bereits erreicht wurde.

Die Stadt Sandersdorf-Brehnaer wurde zum 01.07.2009 aus der ehemaligen Gemeinde Sandersdorf mit den Ortschaften Heideloh, Ramsin, Renneritz und Zscherndorf sowie der Stadt Brehna und den Gemeinden Glebitzsch, Petersroda und Roitzsch gebildet. Die Stadt Sandersdorf-Brehna hat mit ihrer großen Anzahl an Gewerbetreibenden gute Chancen zur Weiterentwicklung. 

Sportlich und kulturell sind die Sandersdorfer-Brehna sehr aktiv. Das beweist eine große Anzahl an Vereinen, die sich jährlich mit ihren Veranstaltungen präsentieren und schon des öfteren das Interesse von Funk und Fernsehen weckten.

Grabner
Bürgermeister

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Dienstag, 07.09.2010, 13:09