Die traditionelle provenzalische Weihnachtskrippe und der französische »Galette du Rois«!
Die traditionelle provenzalische Weihnachtskrippe und der französische „Galette du Rois“!
In Südfrankreich, in der sonnigen Provence, gibt es eine ganz besondere Weihnachtskrippe. Sie zeigt nicht nur Maria, Josef und das Jesuskind, sondern auch viele kleine Figuren aus dem Dorf - die Santons.
"Santons" kommt vom franz. Wort santoun, was das "kleine Heilige" bedeutet. Diese Figuren stellen Menschen aus dem täglichen Leben dar: den Bäcker mit seinem frischen Brot, den Schmied, der gerade arbeitet, die Lavendelfrau mit ihrem Korb, den Schäfer mit seinen Schaafen und sogar den Bürgermeister.
Jede Figur hat ihren eigenen Charakter - manche sind fröhlich, andere schüchtern, großzügig oder ein bisschen eitel. Genau wie im echten Leben.
Dieprovenzialische Krippe erzählt die Geschichte von Weihnachten auf ihre ganz eigene Art. Sie zeigt, dass nicht nur Maria und Josef, sondern alle Menschen, ob arm oder reich, jung oder alt, ihren Platz an der Krippe haben. Denn das Jesuskind kam für alle zur Welt. In der Provece bauen die Menschen ihre Krippen meist schon einige Tage vor Weihnachten auf. Das Jesuskind wir nach der Mitternachtsmesse auf ein Bett aus Stroh gelegt, zwischen Ochse und Esel. Die Krippe bleibt bis zum Fest Mariä Lichtmess (40 Tage nach Weihnachten) stehen.
Traditionell findet man in einer provinzalischen Krippe viele Berufe und Handwerker: Bauern, Jäger, Korbflechter, Scherenschleifer, Marktfrauen oder Fischer. Die Kleidung der Figuren zeigt, wie die Menschen früher in den Dörfern lebten - mit bunten Westen, Schürzen und Tüchern.
Die Santons zeigen die Seele des provinzalischen Volkes. In ihren Gesichtern sieht man die Straße, das Dorf und das einfache Leben. Sie erinnern daran, dass Weihnachten nicht nur in Betlehem stattfindet, sondern überall - auch bei uns, in unseren Dörfern und Familien. Denn jeder Mensch darf zur Krippe kommen - so wie er ist.
Galette du Rois
Dieser traditionelle französische Königskuchen aus Blätterteig wird am 6.Januar (Dreikönigstag) gebacken und gegessen, um die Ankunft der Heiligen Drei Könige (3 Weisen) in Betlehem zu feiern, ein Symbol für die Heiligen Drei Könige: Das König-Spiel: In dem Kuchen ist eine Bohne oder aber auch eine kleine Porzellan Figur versteckt und wer sie in einem Kuchenstück findet, wird für einen Tag zum König oder zur Königin gekrönt. Dies ist eine Tradition, die bis in die römische Zeit zurück reicht. Der König / Die Königin bekommt für diesen Tag eine goldenen Papierkrone aufgesetzt. Ein Stück des Kuchens wird für den Ärmsten der Armen abgeteilt, der vorbeikommen könnte.
Mehr Informationen zu Santons und auch Weihnachten in der Provence erfahrt ihr von Dezember bis Januar 2026 in unserer Heimatstube oder jederzeit über Auskünfte der Arbeitsgruppe Städtepartnerschaft Semoy-Brehna.
Kontakte:
Du hast Interesse dich einzubringen und die Arbeitsgruppe näher kennenzulernen? Dann melde dich bei Katja Beichert per WhatsApp unter 0176/20942762.
Der erste Advent im Hof und in der Heimatstube unseres alten Rathauses, mit dem Wichteln und Basteln für unsere Kinder, mit kulinarischen und kunsthandwerklichen Ständen und einer weihnachtlichen Ausstellung in unserer Heimatstube Brehna - ein Projekt, welches in Gemeinschaft und großem Zusammenhalt vieler Brehnaer und Brehnaer Vereine ausgestaltet wurde. Ein toller Zusammenhalt! Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Start im neuen Jahr!
Wir bedanken uns an alle Mitwirkenden! Aufgrund der Vielzahl der Unterstützer können wir die Namen nicht alle aufführen.
Christine Krüger, Heimatstube Brehna, Anja Gehrmann Brehnsche Stadtleben e.V., Gudrun Weise, Arbeitsgruppe Städtpartnerschaft Semoy-Brehna.