Bericht zur Einwohnerversammlung vom 13. November 2025
Am 13. November 2025 fand die diesjährige Einwohnerversammlung der Stadt Sandersdorf-Brehna statt. Durch die erneute Zusammenarbeit mit RBW Regionalfernsehen konnte wieder ein Livestream angeboten werden, den viele Bürgerinnen und Bürger genutzt haben. Obwohl vor Ort nur wenige Teilnehmende anwesend waren, zeigen die Streamingzahlen deutlich, dass das digitale Format weiterhin sehr geschätzt wird.
In rund 90 Minuten stellte Bürgermeisterin Steffi Syska die wichtigsten Themen aus Verwaltung, Entwicklung und Stadtleben vor. Die Präsentation umfasste acht große Themenbereiche.
1) Einwohnerstatistik
Zu Beginn wurde die aktuelle Einwohnerzahl von 14.711 Personen vorgestellt. Außerdem wurde erläutert, wie sich die Einwohnerinnen und Einwohner auf die neun Ortschaften verteilen, wobei Sandersdorf mit 5.022 Menschen der größte Ortsteil ist. Ergänzend wurden der Altersdurchschnitt, die Altersstruktur sowie die Geburten- und Sterbefallzahlen der Jahre 2024 und 2025 präsentiert.
2) Bau- und Fördermittelbericht
Im Baubereich wurden sowohl abgeschlossene als auch laufende und zukünftige Projekte erklärt. Zu den abgeschlossenen Maßnahmen zählen der Hortneubau und die Schulhofsanierung in Brehna, die 2024 und 2025 fertiggestellt wurden und Kosten in Höhe von rund 3,39 Millionen Euro verursachten. Außerdem wurde der Abschluss des Digitalpakts Schule im März 2025 beschrieben. Ebenso wurde auf die neue Fahrzeughalle der Feuerwehr Roitzsch eingegangen, die im Juni 2025 feierlich übergeben wurde.
Bei den laufenden Projekten wurde unter anderem die Sanierung der August-Bebel-Straße in Zscherndorf erläutert, deren zweiter Bauabschnitt derzeit vorbereitet wird und deren Abschluss für das Jahr 2027 geplant ist. Weiterhin wurde die Zukunftskita in Roitzsch thematisiert, deren Grundsteinlegung im November 2025 stattfand und deren Fertigstellung ebenfalls für 2027 vorgesehen ist. Der Radweg zwischen Zscherndorf und Bitterfeld, dessen Baubeginn für Anfang 2026 geplant ist, soll im Sommer 2026 fertiggestellt werden. Zudem wurde die Entwicklung des Industriegebiets Brehna II erläutert, dessen Gesamtprojekt sich voraussichtlich bis 2031 erstrecken wird.
Neben diesen größeren Maßnahmen wurden auch die laufenden Straßen- und Beleuchtungsarbeiten in verschiedenen Ortschaften sowie das fortlaufende Projekt „Bäume für Neugeborene“ vorgestellt.
3) Haushaltsentwicklung
Im Anschluss präsentierte die Bürgermeisterin zentrale Zahlen zur Haushaltsentwicklung. Dabei wurden sowohl Einnahmen- und Ausgabenentwicklungen als auch Umlagen und Fördermittel erläutert.
4) Landtagswahlen 2026
Es folgten organisatorische Hinweise zu den kommenden Landtagswahlen im Jahr 2026, einschließlich der Wahlkreiseinteilung und der Möglichkeiten zur Mitarbeit als Wahlhelferin oder Wahlhelfer.
5) Allgemeine Informationen
Darüber hinaus wurde über Servicezeiten der Verwaltung, die Angebote des Mehrgenerationentreffs sowie die Nutzungsmöglichkeiten der städtischen Informationsportale informiert.
6) Bürgerbeteiligung
Die Bürgermeisterin stellte die Bedeutung der Bürgerbeteiligung heraus und berichtete über die Bürgerdialoge in den Ortschaften, die Arbeit der AG „Wappen“ und die Beteiligungsprozesse im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK).
7) Herausforderungen der Zukunft
Im Anschluss folgte ein Ausblick auf kommende Herausforderungen, darunter die Digitalisierung der Verwaltung, die Weiterentwicklung der Abwasser- und Teichinfrastruktur, der Ausbau der Feuerwehrstandorte, notwendige Verbesserungen im Rad- und Fußwegenetz, Maßnahmen zum Stadtgrün und Klimaschutz sowie energetische Sanierungen und die Wärmeplanung.
8) Fragen und Anregungen
Zum Abschluss ging die Bürgermeisterin auf sämtliche vorab eingereichten Fragen ein und beantwortete zusätzlich die Anliegen der Teilnehmenden vor Ort. Die Bandbreite der Themen reichte von Bauprojekten über Verkehrsfragen bis hin zu sozialen Angeboten.
Dank
Die Stadt Sandersdorf-Brehna bedankt sich herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern – sowohl vor Ort als auch digital –, die sich mit ihren Fragen und Anregungen beteiligt haben. Die Einwohnerversammlung bleibt ein wichtiges Format, um transparent über Entwicklungen zu informieren und im Austausch zu bleiben.
Stefanie Rückauf
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit