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Corona-Schnelltests für Kinder in Kindertagesstätten

Anmerkung: Aufgrund eines neuen Schnelltest-Fabrikats wurde der Artikel am 21.04.2021 erneut angepasst und um einen Nachtrag ergänzt. 

Sehr geehrte Eltern,

das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration stellt Ihnen zwei Mal pro Woche Corona-Schnelltests für Kinder zur Testung am eigenen Kind zur Verfügung, wenn es bei einer Kindertagesstätte angemeldet ist. Dies ist ein freiwilliges und kostenloses Angebot. Zum Schutz aller Kinder und deren Erzieher/innen in den Einrichtungen sollen die Testungen durch Sie jeweils montags und donnerstags vor Betreuungsbeginn erfolgen.

Die Gebrauchsanweisungen zu den ausgegebenen Tests finden Sie als digitale Elterninfo auf der jeweiligen Seite der Einrichtung mittels folgender Links:

Elterninformationsplattform der Kindertagesstätte „Glückspilz“, Sandersdorf

Elterninformationsplattform der Kindertagesstätte „Pfingstanger“, Sandersdorf

Elterninformationsplattform der Kindertagesstätte „Max und Moritz“, Zscherndorf

Elterninformationsplattform der Kindertagesstätte „Sonnenschein“, Ramsin

Elterninformationsplattform der Kindertagesstätte „Borstel“, Brehna

Elterninformationsplattform der Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“, Roitzsch


Hinweis zur Altersbeschränkung für eine Selbsttestung:
Es wird davon abgeraten, dass sich Kinder unter 8 Jahre selbst testen. Die Testung durch eine erwachsene Person am Kind ist jedoch ungefährlich, wenn die Testschritte gewissenhaft und gemäß Gebrauchsanweisung durchgeführt werden.  

Was tun, wenn das Testergebnis meines Kindes positiv ausfällt?
Sollte der Test positiv ausfallen, liegt wahrscheinlich eine Corona-Infektion vor. In diesem Fall müssen Ihre Kinder zu Hause bleiben, um weitere Ansteckungen zu vermeiden. Unbedingt muss dann das Testergebnis bei Haus- /Kinderarzt oder im Testzentrum mit einem PCR-Test überprüft werden. Bitte informieren Sie in diesem Fall auch die Kindereinrichtung. Der Besuch der Einrichtung ist dann erst wieder gestattet, wenn ein PCR-Test negativ ausgefallen ist.


Nachtrag v. 21.04.021:

Ich möchte Sie darüber informieren, dass das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zu dem vermehrt aufkommenden Thema "Ethylenoxid in Schnelltests" folgende Hinweise gibt:

1.       Mögliche Gefährdung durch Ethylenoxidrückstände auf Teststäbchen

Bei der Ethylenoxidsterilisation handelt es sich um ein Niedertemperaturdesinfektionsverfahren, das für temperaturempfindliche Medizinprodukte eingesetzt wird. Ethylenoxid (EO oder ETO) selbst ist erbgutverändernd und krebserzeugend. Die Sterilisation von Medizinprodukten erfolgt immer mit validierten Verfahren. Dabei hat der Hersteller nachzuweisen, dass die Produkte nach der Sterilisation tatsächlich steril sind und dass im Falle der Ethylenoxidsterilisation die Ausgasungszeit für EO so lange gewählt wird, sodass die in der Norm DIN EN ISO 10993-7 (Biologische Beurteilung von Medizinprodukten, Teil 7: Ethylenoxid-Sterilisationsrückstände) festgeschriebenen Grenzwerte für die Belastung mit Ethylenoxid und dessen Abbauprodukte (Ethylenchlorhydrin und Ethylenglycol) eingehalten werden. Diese Grenzwerte werden als unbedenklich eingestuft. Das Sterilisationsverfahren wird durch die Benannte Stelle im Rahmen des Konformitätsbewertungsverfahrens für die Medizinprodukte geprüft und bestätigt.

Daher können CE-gekennzeichnete Medizinprodukte, die mit EO sterilisiert wurden, als sicher angesehen werden. Dies gilt auch für die in Rede stehenden Teststäbchen in den Corona-Tests.

2.       Im Lichtmikroskop sichtbare Verunreinigungen auf Teststäbchen, medizinischen Gesichtsmasken und partikelfiltrierenden Halbmasken

In einigen Beiträgen in den sozialen Netzwerken werden Videos von Verunreinigungen auf Teststäbchen für Corona-Tests und auf Masken gezeigt. Diese sind mit dem Lichtmikroskop aufgenommen. Sie zeigen einzelne, dunkle, fadenförmige Strukturen, die sich bei Temperaturänderung zu bewegen scheinen. Sie werden auch als Morgellons oder Nanowürmer bezeichnet. Bei diesem Phänomen handelt es sich nicht um den Nachweis eines lebenden Organismus, sondern um Verunreinigungen aus der Umgebungsluft mit Stäuben, von denen keine gesundheitliche Gefährdung ausgeht. Diesen Stäuben ist der Organismus allein durch das Atmen täglich ausgesetzt.
Die angebliche Eigenbewegung der Verunreinigungen wird passiv durch Luftzug oder elektrostatische Ladung ausgelöst und nicht durch aktive Bewegung der Verunreinigung selbst.
Die Falschmeldungen zu sog. „Morgellons“ werden z.B. unter folgendem Link eingeordnet:
https://hoax-info.tubit.tu-berlin.de/hoax/corona.shtml


Mit freundlichen Grüßen
gez.
Maria Witters
Sachbearbeiterin Jugend, Soziales und Kindertagesstätten
Stadt Sandersdorf-Brehna

Letzte Änderung am 21.04.2021, 10:43 Uhr

© Maria Witters E-Mail

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