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Neugotische Dorfkirche (Glebitzsch)

Die Kirche der Ortschaft Glebitzsch ist ein neugotischer einschiffiger Ziegelbau mit eingezogenem polygonalem Chor.

Anfang März 1896 wurde der bis dahin noch bestehende baufällige Kirchturm abgebrochen. Das Kirchengebäude selbst, dessen meterstarken Längswände nur aus Lehm und Bruchsteinen, ohne Fester bestand, bliebt trotz seiner Baufälligkeit erhalten.
Erst nach zahlreichen Bemühungen gelang es dem Königlichen Baurat Herrn Lauth zu Deitzsch, die Genehmigung zur Beseitigung des Gebäudes und zum Neubau einer Kirche in Glebitzsch zu erhalten.

Somit konnte der Kirchturm 1896 fertiggestellt werden. Die Vollendung und Einweihung, der heute bekannten Kirche in der Ortschaft Glebitzsch, erfolgte am 31. Oktober 1898.


Quelle:
Sabine Oszmer: Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Bd. 13, Landkreis Bitterfeld. Halle 2004.

Dr. Michael Schilling: 800 Jahre Glebitzch, 1207-2007, Beyersdorf Köckern, Festzeitung. Glebitzsch 2007.

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