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Stadtgeschichte

Stadtgeschichtliches aus der Stadt Sandersdorf-Brehna und ihren Ortschaften

Auch wenn die Stadt Sandersdorf-Brehna noch relativ jung ist, kann sie auf eine jahrhundertalte Geschichte ihrer Ortschaften zurückblicken. Ihre älteste Ortschaft ist schon mehr als 950 Jahre alt und hat auch heute noch nicht an Charme verloren.

Die Geschichte von Sandersdorf-Brehna ist auch die Geschichte der einzelnen Ortschaften. Namen, die in der Geschichte erwähnt werden, prägen Sandersdorf-Brehna ebenso wie der ehemalige Braunkohleabbau im Bitterfelder Braunkohlerevier.

Katharina von Bora, die spätere Ehefrau des deutschen Reformators Martin Luther, lebte einst im ehemaligen Kloster Brehna, welches eng mit dem sächsischen Fürstenhaus der Wettiner verbunden ist.

Johann Gottfried Schnabel, welcher eines der wichtigsten Werke der Literatur schrieb, wurde in Sandersdorf heute Sandersdorf-Brehna geboren. Sein Werk „Insel Felsenburg“ (1731-1743) gilt als ein Hauptwerk der Frühaufklärung in Deutschland.

Ebenfalls findet sich Paul Othma in der Geschichte von Sandersdorf-Brehna wieder. Der Sandersdorfer Elektriker war Sprecher des Streikkomitees Bitterfeld zum Volksaufstand am 17. Juni 1953. Er bemühte sich Gewalt einzudämmen und forderte freie Wahlen sowie die Freilassung politischer Gefangener.

Chroniken, Festschriften sowie weitere Dokumentationen der Stadt- und Regionalgeschichte sind vorhanden und werden u.a. im Stadtarchiv gesammelt. Darüber hinaus sorgen einige Heimatforscher und „Heimat- und Geschichtsvereine“ dafür, dass die Geschichten ihrer Stadt und dessen Ortschaften nicht in Vergessenheit geraten. Einige ihrer Forschungen haben sie der Stadt Sandersdorf-Brehna zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

Historisches zu Brehna

  • Die urkundliche Ersterwähnung BrehnasPDF-Datei: PDF, 53 kB Datum: 01.01.2009 Beschreibung: Über die Entstehung des Ortes Brehna gibt es viele Vermutungen, die aber nicht belegt werden können. Der Entstehung auf der Spur ist das folgende Dokument, die die historischen Ereignisse zusammenfasst.
  • Das Brehnaer StadtrechtPDF-Datei: PDF, 55 kB Datum: 01.01.2009 Beschreibung: Im Verlaufe des 13. Jahrhunderts erfolgte die Stadtgründung Brehnas. Es wurde das Stadtrecht verliehen. Weitere historische Informationen hat der Heimat- und Geschichtsverein Brehna in diesem Dokument zusammengefasst.
  • Das Brehnaer WappenPDF-Datei: PDF, 69 kB Datum: 01.01.2009 Beschreibung: Die ehemals selbstständige Stadt Brehna führte als Wappen in Silber drei rote Seeblätter. Weitere Ausführungen dazu stellt uns der Heimat- und Geschichtsverein Brehna in diesem Dokument zur Verfügung.
  • Die Geschichte BrehnasPDF-Datei: PDF, 117 kB Datum: 01.01.2009 Beschreibung: Brehna gehört zu einem uralten Siedlungsgebiet. Bereits vor 7500 Jahren, als die Menschen begannen sesshaft zu werden, haben sie sich hier niedergelassen.
  • Die Frühgeschichte BrehnasPDF-Datei: PDF, 51 kB Datum: 01.01.2009 Beschreibung: Die Flur Brehna und die Umgebung der Stadt gehören zu einem uralten Siedlungsgebiet. Das belegen zahlreiche Fundstücke aus dem Neolitikum (Jungsteinzeit 4500 vor unserer Zeit bis 1700 vor unserer Zeit). Eine kurze weitere Information findet sich in diesem Dokument.

Historisches zu Ramsin

  • Johannes Göderitz - Ein verdienstvoller Architekt und Wissenschaftler aus RamsinPDF-Datei: PDF, 156 kB Datum: 01.11.2007 Beschreibung: Johannes Göderitz lebte vom 1888 bis 1978. Als Sohn von Ramsin machte er sich einen Namen als Architekt und Wissenschaftler. Sein Schaffen beleuchtet Winfried Feja in diesem Dokument.
  • Die Ramsiner Schulen im Laufe der JahrhundertePDF-Datei: PDF, 393 kB Datum: 01.12.2011 Beschreibung: War es bis Ende des 16. Jahrhunderts üblich, dass ein intelligenter Handwerker, Schneider, Schuhmacher usw. den Dorfkindern bei sich zu Hause nebenbei das Lesen und Schreiben mehr schlecht als recht beibrachte, so änderte sich das 1610. Denn da ließ der damalige Rittergutsbesitzer Joachim von Hoyer die erste Schule in Ramsin bauen. Die historische Recherche übernahm Winfried Feja aus Ramsin. Es zeigt die weitere Entwicklung der Schulen in Ramsin auf.

Historisches zu Sandersdorf/ Sandersdorf-Brehna

  • Historisches zur Hauptstraße 11 in SandersdorfPDF-Datei: PDF, 242 kB Datum: 25.02.2006 Beschreibung: Was haben der "Gasthof zum Kronprinz" und die neu entstandene Sozialstation der Diakonie gemeinsam? Beide nutzen um ein Jahrhundert zeitversetzt den gleichen Grund und Boden in der Hauptstraße 11 in Sandersdorf-Brehna. Um die Geschichte dieses Ortes dreht sich das Dokument.
  • Der Jahresrückblick 2012 von Sandersdorf-Brehna PDF-Datei: PDF, 4,3 MB Datum: 31.12.2012 Beschreibung: In dem Jahresrückblick von 2012 der Stadt Sandersdorf-Brehna und ihren Ortschaften werden Ereignisse und Veranstaltungen aus dem Jahr 2012 zusammengefasst dargestellt.
  • Straßennamen von Sandersdorf als Zeugen der GeschichtePDF-Datei: PDF, 399 kB Datum: 03.02.2007 Beschreibung: Namen von Straßen, Plätzen und Gebäuden geben den Menschen örtliche Orientierung. Mit dem Gebrauch der Namen prägt sich auch das soziale und kulturelle Umfeld der genannten Straßen und Plätze ein. Das kann dem Heimatgefühl der dort wohnenden Menschen förderlich oder abträglich sein. In der historischen Recherche von Klaus Peter Synnatzschke findet sich Nachweise aus dem Kaiserreich der Weimarer Republik bis 1933, dem Nationalsozialismus 1933-1945, der Nachkriegszeit und DDR 1945-189 und aus dem Deutschland nach der Weidervereinigung.
  • Eine Zeittafel von 1373 bis 1899 von SandersdorfPDF-Datei: PDF, 98 kB Datum: 13.12.2008 Beschreibung: In dieser Zeittafel fasst Klaus Peter Synnatzschke die Ereignisse von 1373 bis 1899 von Sandersdorf zusammen.
  • Eine Zeittafel von 1900 bis 1989 von SandersdorfPDF-Datei: PDF, 216 kB Datum: 13.12.2008 Beschreibung: In dieser Zeittafel fasst Klaus Peter Synnatzschke die Ereignisse von 1900 bis 1989 von Sandersdorf zusammen.
  • Eine Zeittafel von 1990 bis 2009 von SandersdorfPDF-Datei: PDF, 244 kB Datum: 12.01.2010 Beschreibung: In dieser Zeittafel fasst Klaus Peter Synnatzschke die Ereignisse von 1990 bis 2009 von Sandersdorf zusammen.
  • Die Geschichte der Schulgebäude von Sandersdorf ab 1850PDF-Datei: PDF, 728 kB Datum: 03.05.2010 Beschreibung: Klaus Peter Synnatzschke untersuchte die Entwicklung der Schulgebäude in Sandersdorf ab 1850. Wichtig in seinen Betrachtungen ist natürlich auch die Entwicklung der Zahl der Schulkinder in den verschiedenen Zeitabschnitten.
  • Der Lindenstein in SandersdorfPDF-Datei: PDF, 376 kB Datum: 18.04.2005 Beschreibung: Der Lindenstein. Ein Findling, der sich auf dem Dorfplatz in Sandersdorf, gegenüber der ehemaligen Schule befindet. Ob ihn die Gletscher der Eiszeit bis an diesen Platz verbracht haben konnte bisher nicht erkundet werden. Über den Lindenstein wird eine Sage erzählt, hier sollen früher amtliche Bekanntmachungen verkündet und an Berechtigte Steuern ausgezahlt worden sein. Das vorliegende Dokument fasst alle Erkenntnisse des Lindensteins zusammen.
  • Polnische Zuwanderer in Sandersdorf in der Zeit von 1880 bis 1960PDF-Datei: PDF, 177 kB Datum: 19.12.2009 Beschreibung: Um 1900 sind in der Gemarkung Sandersdorf zehn Braunkohletagebaue in Betrieb. Einige davon mit angeschlossenen Brikettfabriken und Ziegeleien. Davon gehören die Braunkohlewerke "Loóuise" Sandersdorf und "Deutsche Grube" Zscherndorf von 1890 bis 1900 zu den führenden Gruben in der Provinz Sachsen. Die Belegschaft für die Braunkohlewerke um Sandersdorf wird mit 1200 abgegeben, davon 377 Ausländer. Die meisten polnischen Zuwanderer kommen aus der Provinz Posen. Im Jahr 1905 sprechen in Sandersdorf fast ein Viertel der Einwohner polnisch. Dieser Gegebenheit widmet sich Klaus Peter Synnatzschke in der vorliegenden Recherchearbeit.
  • Heimatsagen von SandersdorfPDF-Datei: PDF, 99 kB Datum: 30.11.2007 Beschreibung: Überliefert werden Sagen indem eine Generation sie der folgenden weitergibt. Dabei kommt es zu weiteren Ausschmückungen und Wandlungen. Die Urheber von Sagen bleiben meist unbekannt. Doch bemühen sich immer wieder Personen, die sie aufschreiben. In den vorliegenden Aufzeichnungen von Klaus Peter Synnatzschke finden sich die aufgeschriebenen Sagen von Hans Bierfreund. Er war Lehrer von 1932 bis 1957 an der Schule in Sandersdorf und gehörte zu der Gruppe die am 6. Juni 1946 die Ortsgruppe Sandersdorf des Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands gründet. Es handelt sich um die Sagen: Der Lindenstein zu Sandersdorf, die Sandersdorfer Koboldsagen und "Macht der Gewohnheit" - eine Episode aus Bellmans Vortrag.